Das PERMA-Modell

Ein Kompass für erfolgreiche Führung in stürmischen Zeiten

Führungskräfte stehen vor vielfältigen Herausforderungen: Fachkräftemangel, steigende Unsicherheit in der (Welt-)Wirtschaft, Change- und Generationsmanagement, die Notwendigkeit, hybride Teams erfolgreich zu führen und vieles mehr. Wie kann man als Führungskraft nicht nur den Unternehmenserfolg sichern, sondern auch ein Umfeld schaffen, in dem Mitarbeiter:innen langfristig engagiert, erfolgreich und resilient bleiben? Das PERMA-Modell von Martin Seligman, Begründer der Positiven Psychologie, bietet hier eine wertvolle Orientierung.

 

Was heißt PERMA?

PERMA ist das Akronym für die fünf zentralen Faktoren für Wohlbefinden, langfristige Motivation und letztlich außerordentliche Leistungen und Unternehmenserfolg:

 

Wie können Führungskräfte PERMA erfolgreich nutzen - und wofür?

Hier sind konkrete Beispiele, wie man das PERMA-Modell in der Führungspraxis anwenden kann und wofür dies der Garant ist:

  1. Positive Emotionen fördern

    Praxisbeispiel: Meetings mit einer kurzen positiven Reflexion starten: "Was lief in der letzten Woche besonders gut? Was ist dein persönlicher Beitrag dazu?" Dadurch rücken Stärken und Erfolge in den Fokus.

    Warum wichtig? Positive Emotionen steigern Kreativität, Vertrauensbildung, Arbeitsfreude und Problemlösungskompetenz.

  2. Engagement steigern

    Praxisbeispiel: Die individuellen Stärken von Mitarbeiter:innen bewusst fördern, indem man konkrete Aufgaben vergibt, die den spezifischen Talenten entsprechen.

    Warum wichtig? Wenn Menschen in ihrer Stärkezone arbeiten, erleben sie "Flow"-Zustände, bleiben leistungsmotiviert.

  3. Beziehungen stärken

    Praxisbeispiel: Bewusst Zeit in den informellen Austausch vor allem auch zwischen den Mitarbeiter:innen investieren sowieTeamevents fördern, um Zusammenhalt und Vertrauen untereinander zu stärken.

    Warum wichtig? Gute Beziehungen senken Stress, fördern eine positive Lernkultur, erhöhen Loyalität und steigern die Resilienz im Team.

  4. Sinn vermitteln, persönliche Wirksamkeit erleben lassen

    Praxisbeispiel: Unternehmensziele mit einer größeren Vision verbinden und gleichzeitig jeder:m einzelnen Mitarbeiter:in einen persönlichen bedeutenden Beitrag ermöglichen. 

    Warum wichtig? Sinnvolle Arbeit und die Erfahrung persönlicher Wirksamkeit führen zu höherem Engagement, Zufriedenheit und langfristiger Bindung.

  5. Motivierende Ziele setzen und Erfolgserlebnisse sichtbar machen

    Praxisbeispiel: Gute Mitarbeitergespräche mit konkreten individuellen Zielen führen, auch kleine Erfolge bewusst feiern und viel wertschätzendes Feedback geben.

    Warum wichtig? Erfolgserlebnisse motivieren langfristig, steigern das Selbstvertrauen und erhöhen die Leistungsmotivation.

 

Das PERMA-Modell ist kein starres Konzept, sondern ein flexibles Instrument, das Führungskräfte an ihre individuelle Situation anpassen können. Gerade in Zeiten des Wandels hilft es, ein positives, leistungsförderndes Umfeld zu schaffen und das Wohlbefinden der Mitarbeitenden nachhaltig zu stärken. Jeder Faktor ist es Wert, bewusst gefördert zu werden und sichert Führungs- und Unternehmenserfolg!

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